Oeynhausen

Oeynhausen liegt im Süden von Traiskirchen.

Verkehr

In Oeynhausen quert die Bundesstrasse 210 die Bundesstrasse 17 (Wienerstrasse, Triesterstrasse).

Die Geschichte von Oeynhausen

Im 18. Jahrhundert gehörten die Herrschaften Tribuswinkel und Oberwaltersdorf der verwitweten Gräfin Schulenburg-Oeynhausen. Ab dem Jahr 1768 durften sich Bauern auf herrschaftlichen Hutweiden ansiedeln und so wurde im Wiener Diarium vom 16. Januar 1771 die Ansiedelung auf dem unbenützten Gebiet zwischen Tribuswinkel und Oberwaltersdorf angekündigt und am 9. November 1771 wurde die Anlage des Dorfes an der Hochstraße, der damaligen Poststraße, zwischen Traiskirchen und Günselsdorf bewilligt. Das Dorf erhielt den Namen der Gründerin. Die ersten Hütten waren aus Holz gebaut, neben denen später Häuser aus Bruchsteinmauerwerk errichtet wurden. 1832 waren es bereits 23 Wohnhäuser und ein Wirtshaus die auf beiden Seiten der Straße standen. 1873 wurde die Freiwillige Feuerwehr Oeynhausen gegründet, 1874 die Kirche erbaut und 1878 die Schule eingeweiht. 1920 wurde Oeynhausen von der Gemeinde Tribuswinkel getrennt und eine eigene Gemeinde. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges übernahm 1943 die Stadtgemeinde Traiskirchen die Gemeindeverwaltung des Ortes, der im Krieg stark beschädigt wurde. Nach Ende des Krieges, 1945 wurde Oeynhausen aber wieder selbständig. 1972 fand im Zuge der großen Gemeindereform in Niederösterreich zusammen mit Tribuswinkel die Gemeindezusammenlegung mit der Stadtgemeinde Traiskirchen statt. Tribuswinkel und Oeynhausen wurden bei Traiskirchen eingemeindet.

Der Stadtteil verfügt über eine eigene Feuerwehr und ein Kulturzentrum.

Gemeinsam mit der Marktgemeinde Tribuswinkel wurde der Ort 1972 als Katastralgemeinde in die Stadt eingemeindet.

In den letzten Jahren ist dieser Stadtteil vor allem durch das ständig größer werdende Industriezentrum gewachsen. Das Grünland wurde in Industriegebiet umgewidmet und Betriebe angesiedelt.

Richard Felsinger / ABO:

Die Firma Richard Felsinger war "der" Asphaltlieferant für Österreich in den Wirtschaftswunderjahren des 20. Jahrhunderts und machte diesen Ortsteil von Traiskirchen weithin bekannt. Keine Autobahnbaustelle ohne den markanten Firmenfahrzeugen war damals vorstellbar. Heute heißt der Konzern "Asphaltbau Oeynhausen" oder kurz ABO.

Industriezentrum-Traiskirchen-Süd Oeynhausen:

Südlich der B210 Richtung Wr.Neustadt ist in den letzten Jahrzehnten westlich der B17 ein Industriezentrum gewachsen. Firmen wie isap, Süddruck oder Sochor waren unter den ersten größeren die ansässig wurden. Der Fenstermeister Uchatzi, das Fittnessland, Puntigam Computers oder Seat Schallmayer, Energietechnik aber auch Knut Tiroch oder Sadler Lichtkuppeln sind Namen die in der Vergangenheit und teilweise bis in die Gegenwart erhalten und wichtige Pfeiler des Industriezentrums blieben. Der Heimwerker- und Baustoffhändler Sochor wurde beispielsweise von OBI abgelöst, bevor dieser die B17 entlang Richtung Teesdorf bzw. Haidhofsiedlung übersiedelt ist. An den Baumarkt erinnert heute nur noch der Straßenname.

 

Gemeindeinformationen
Übersicht: Informationen Traiskirchen
TRAISKIRCHEN online found.at
©1996-2014